Das brauchst du
- Leere Milch- oder Safttüte oder eine alte CD
- Spitzer Nagel oder Radiernadel
- Druckfarbe
- Kräftiges Papier
- Alte Zeitung, Lappen
Bei der Radierung liegt die Farbe in den Vertiefungen, nicht auf der Fläche – deshalb Tiefdruck. Seit dem 16. Jahrhundert wird dafür geätzt; die Kaltnadel kommt ganz ohne Säure aus.
So gehst du vor
Schneide die Milchtüte auf und glätte sie – die beschichtete Innenseite ist deine Druckplatte. Ritze dein Motiv seitenverkehrt hinein. Reib dann Farbe in die Rillen und wisch die Fläche mit einem Lappen wieder sauber.
Feuchte das Papier leicht an, leg es auf und reib kräftig mit einem Löffel darüber. Die Farbe steigt aus den Rillen ins Papier.






