Das brauchst du
- Weiches Holz, zum Beispiel Linde oder Pappel
- Hohl- und Geißfußeisen
- Druckfarbe auf Wasserbasis
- Farbwalze
- Papier
- Falzbein oder Löffel
Der Holzschnitt ist ein Hochdruckverfahren und älter als der Buchdruck. Alles, was du wegschneidest, bleibt später weiß. Was stehen bleibt, nimmt Farbe an.
So gehst du vor
Übertrage dein Motiv seitenverkehrt auf das Holz – Schrift wird sonst spiegelverkehrt gedruckt. Schneide dann die Flächen weg, die weiß bleiben sollen; arbeite immer vom Körper weg. Walze anschließend Farbe dünn auf, leg das Papier auf und reib es mit dem Falzbein oder einem Löffel fest an.
Der erste Druck wird selten der beste. Rechne mit drei bis vier Versuchen.






